Da drüben ist Australien...
Ein Tag am Pazifischen Ozean. Es war unser Geburtstagsgeschenk von Rainer und Kathi an uns Jungens. An unseren freien Montag ging es dann frühmorgens los zum Meer.
Nach einer regenreichen Fahrt kamen wir dann irgendwann an. Ein langer, menschenleerer Strand erwartete uns, an dem man auch super kleine Jeeptouren machen konnte. Es ist schon ein Erlebnis mit 80 km/h am Strand entlang zu düsen, besonders wenn man außen auf den Trittbrettern steht, sich am Dachgepäckträger festhält, die Hunde hinterher laufen und man fast verzweifelt, wenn der Missionar anhält und die Hunde immer näher kommen.
Ein anderes Erlebnis war die Rückfahrt. Schlaglöcher, Kurven, Huckel (die dafür da sind, dass man langsam fährt und die einem die Stoßdämpfer kaputt machen, wenn man sie nicht rechtzeitig sieht und ein wenig schneller drüberfährt), Pferde auf der Fahrbahn (die man im Dunkeln sehr spät erkennt), herabgefallene Steinbrocken von den Felswänden, Schlammpfützen, die einem die Sicht total wegnehmen und dazu noch Regen. Trotzallem kamen wir gut zu Hause an. Ich habe mich noch nie so bewahrt gefühlt, wie nach dieser Autofahrt.
Mittwoch, 25. November 2009
Montag, 16. November 2009
Kein Regen, Kein Strom und Kein Wasser
Da die letzte Regenzeit hier in Ecuador nicht so normal war wie sie eigentlich normal sein sollte, haben wir jetzt auch mit unnormale Konsequenzen zu leben. Die Regenzeit, die auch schon wieder vorbei ist, hat man gar nicht wirklich zu spüren bekommen. Es hat lange gedauert bis der Tag kam an dem zum ersten Mal in der Regenzeit der Regen kam. Für viele Menschen ist das kein schönes Erlebnis. Besonders für die Menschen, die auf den Regen angewiesen sind. Oft haben wir verbrannte Flächen gesehen und ab und zu auch Rauch irgendwo in den Bergen.
Wie ich verstanden habe, hat Ecuador nur ein Wasserkraftwerk durch den Strom für das ganze Land produziert wird. Der Rest wir aus Kolumbiem gekauft. Da es jetzt aber so wenig und selten geregnet hat, kann das Wasserkraftwerk auch nicht mehr normal produzieren, weil zu wenig Wasser vorhanden ist. Das heißt also: STROM SPAREN!!! Also wird der Strom immer wieder in verschieden Stadtteilen ausgeschaltet und somit haben wir oft für mehrere Stunden kein Strom.
Aber mit dem Stromsparen ist nicht genug. Am Samstag hatten wir sogar kein fließendes Wasser und das wird jetzt wahrscheinlich auch öfters vorkommen. Also duschen auf Dschungelart :-)
Der Wassermangel hat auch Auswirkungen auf unsere Arbeit hier. Die Regierung hat nämlich auch öffentliche Versammlungen, die am Abend stattfinden, verboten. Unter anderem ist dies auch ein Grund warum für den kommenden Samstag ein Straßeneinsatz in Cotacachi, mit dem Ziel Menschen zu einer Evangelisation einzuladend, abgesagt wurde. Hauptgrund ist aber, dass der Pastor der Gemeinde krank ist.
Ihr könnt für den Pastor beten und auch dringend für Regen. Für uns ist das zwar nicht so schlimm wenn es nicht regenet, aber für Ecuador schon.
Dienstag, 3. November 2009
Am Fluss oder durch den Fluss?!?
Ein Ausflug mit dem Jugendkreis Ibarra. Es geht nach Santa Rosa und wir werden den Fluss entlang laufen. Nimmt trockene Kleidung zum wechseln mit... Werden wir am Fluss entlang laufen oder im Fluss??? Im Fluss!!! Und wie hoch ist das Wasser??? Stellenweise bis zum Hals!!!
Wir haben schon zugesagt, bevor wir eigentlich wussten was auf uns zukommt. Und so sind wir mit gekommen. In Santa Rosa haben wir dann unsere Klamotten und noch einige Sachen, die man lieber nicht mitnehemen sollte, dagelassen und sind dann los. Irgendwann kam dann der Moment als es in den Fluss ging. Schon kurz danach hat man sich gegenseitig mit Wasser nass gemacht und viel gelacht. Aber auch den Bedürftigen stellenweise geholfen, um weiter zukommen.
Es war einfach super, hamma, mega cool. Die Freddy und die Carmen haben dann noch eine Naturwasserrutsche entdeckt, die einige von uns dann auch getestet haben. Sogar die Ecuadorianer waren davon begeistert.
Ein Ausflug mit dem Jugendkreis Ibarra. Es geht nach Santa Rosa und wir werden den Fluss entlang laufen. Nimmt trockene Kleidung zum wechseln mit... Werden wir am Fluss entlang laufen oder im Fluss??? Im Fluss!!! Und wie hoch ist das Wasser??? Stellenweise bis zum Hals!!!
Wir haben schon zugesagt, bevor wir eigentlich wussten was auf uns zukommt. Und so sind wir mit gekommen. In Santa Rosa haben wir dann unsere Klamotten und noch einige Sachen, die man lieber nicht mitnehemen sollte, dagelassen und sind dann los. Irgendwann kam dann der Moment als es in den Fluss ging. Schon kurz danach hat man sich gegenseitig mit Wasser nass gemacht und viel gelacht. Aber auch den Bedürftigen stellenweise geholfen, um weiter zukommen.
Es war einfach super, hamma, mega cool. Die Freddy und die Carmen haben dann noch eine Naturwasserrutsche entdeckt, die einige von uns dann auch getestet haben. Sogar die Ecuadorianer waren davon begeistert.
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