Erster Sonntag in Ecuador
Morgens früh. Wir stehen alle Startbereit vorm Tor vom Gemeindezentrum und warten. Nach einer Zeitkommt plötzlich ein Auto herbeigeeilt. Schneller als die anderen Autos die bei uns vorbei gefahren sind. Wer kann das sein?? Natürlich ein Missionar :-) Ede Luz... Mit ihm sind wir nach Cotacachi zum Gottesdienst
gefahren. Die Fahrt war auch ganz schön amüsant (Mit Vollspeed durch die Kurven). Die Gegend in Cotacachi sieht schon ganz anders aus als die von Ibarra und ist einfach schön, wie jede andere Landschaft hier in Ecuador. Unser Gottesdienst fing mit vielen Liedern und Gebeten an. Die Band hat atemberaubende Musik gemacht (Ironie). Die E-gitarre war total verstimmt und hatte den Anschein, dass sie sich immer mehr und mehr verstimmte. Aber es kommt ja nicht darauf an wie man die Lieder mit Musik begleitet sonder wie man sie im Herzen mitsingt und bewegt. Nach dem Gottesdienst waren wir bei einer anderen Missionarsfamilie in Cotacachi und haben dort Kaffe getrunken. Danach sind wir auf dem Markt gegangen und haben uns die vielen Sachen angeschaut, die es dort zu kaufen gibt (ich werd dort ganz viel für meine Nichten kaufen können ;-)).
Bevor wir dann mit dem Bus nach Hause gefahren sind, haben wir noch das Restaurant, von einer aus der Gemeinde, aufgesucht und dort gegessen. Am Abend waren Simone und ich mit dem Essen vorbereiten drann. Es war ganz schön lustig. Simone mag kein Fleisch zubereiten und ich dachte, ich habe damit kein Problem Hühnerbrustfilets in Stücke zu schneiden. Als ich dann die Dinger umdrehte sah ich, dass unter den gedachten Hühnerbrustfilets noch bisschen mehr dran war. Simone hat dann auch noch den Popo entdeckt :-)

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